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Booking-Modul · Benutzeranleitung

Kunden buchen ihre Termine selbst

Der Terminfinder lässt Deine Kunden selbst einen freien Termin wählen, statt hin und her zu schreiben. Du legst fest, welche Terminarten es gibt und wann gebucht werden kann; jede Mitarbeiterin entscheidet für sich, ob sie solche Termine annimmt und in welchem Kalender sie landen.

Angeboten werden nur Zeiten, die wirklich frei sind. Ein privater Termin im Kalender blockiert genauso wie ein Kundentermin, und ein Kunde erfährt nie, warum eine Zeit fehlt.

Die öffentliche Terminauswahl
Die öffentliche Terminauswahl
Nur frei belegte Zeiten werden nie angeboten
Zwei Zeilen Einbau in die eigene Website
Drei Orte was, wann und wer — getrennt eingestellt
Ins Postfach jede Buchung wird auch ein Ticket

Drei Orte, drei Fragen

Die Einstellungen liegen bewusst an drei Stellen, weil sie drei verschiedene Fragen beantworten und zu drei verschiedenen Personen gehören:

OrtFrageWer entscheidet
Verwalten → TerminfinderWas wird angeboteneine Administratorin
Einstellungen → ÖffnungszeitenWann kann gebucht werdeneine Administratorin
Ihr Profil → TerminfinderWer nimmt Termine anjede Person für sich

Der dritte ist der wichtige. Welche Terminarten es gibt, legt die Verwaltung fest — ob Du persönlich solche Termine annimmst und in welchem Deiner Kalender eine Buchung landet, ist Deine Entscheidung. Dasselbe Prinzip wie bei der Kalenderfreigabe daneben.

Auf derselben Seite findest Du auch Deine eigene Buchungsseite: einen Satz über Dich, den direkten Link und die zwei Zeilen für Deine Website. Bild und Name kommen aus Deinem FreeScout-Profil, sie werden hier nicht ein zweites Mal gepflegt.

Terminarten

Eine Terminart beschreibt einen Anlass: Name, Beschreibung, Dauer, Ort. Dazu drei Angaben, die den Kalender in Ruhe lassen:

Abstand davor und danachWird als belegt gerechnet, aber nicht in den Kalender geschrieben. Dein Kalender soll die vereinbarte halbe Stunde zeigen, nicht dreiviertel, die niemand versprochen hat.
VorlaufWie kurzfristig noch gebucht werden darf.
FensterWie weit in die Zukunft der Kalender überhaupt offen ist.

Jede Terminart bekommt ihre eigene öffentliche Adresse unter /termin/{name}. Und Du legst fest, ob eine bestimmte Person zuständig ist oder ob der Kunde «egal wer» wählen darf — wer den Termin dann tatsächlich übernimmt, wird beim Buchen gegen eine frische Verfügbarkeitsprüfung entschieden.

Öffnungszeiten

Die Vorgabe ist Montag bis Freitag, 08:00–11:45 und 13:15–17:30. Ein Wochentag, den Du leer lässt, ist ein geschlossener Tag.

Einzelne Personen können eigene Zeiten haben. Wo es sie gibt, ersetzen sie die allgemeine Zeit für diesen Wochentag vollständig — sie kommen nicht dazu. Das ist die Regel, an der man sich sonst verrechnet.

Was eine Zeit blockiert

Alles Folgende wird von den Öffnungszeiten abgezogen, bevor eine einzige Zeit angeboten wird:

QuelleWirkung
Ein Termin in irgendeinem Kalender der Persondiese Zeit ist belegt
Reisezeit an einem Termindie Zeit davor ist ebenfalls belegt
Eine Terminseriejedes Vorkommen im Zeitfenster
Ganztägige Einträgeder ganze Tag
Eine andere Buchung über dieses Moduldiese Zeit
Abstand davor und danach der Terminartgilt als belegt
Feiertag aus dem HR-Modulder ganze Tag
Ferienantrag, bewilligt oder offender ganze Zeitraum
Abwesenheit, bewilligt oder offender ganze Zeitraum

Dass ein offener Antrag wie ein bewilligter zählt, ist eine Entscheidung und keine Ableitung: ein Kundentermin, der in einen einen Tag später bewilligten Urlaub fällt, ist schwerer zu bereinigen als eine Zeit, die während eines offenen Antrags nicht angeboten wurde. Ein abgelehnter Antrag blockiert nichts.

Der Kunde erfährt von all dem nichts. Ein fehlender Tag ist einfach nicht da — ob dahinter ein Feiertag, ein voller Kalender oder eine Abwesenheit steht, geht niemanden von aussen etwas an. Eine Abwesenheit ist eine Tatsache über einen Menschen, nicht über ein Angebot.

Auf der eigenen Website einbauen

Zwei Zeilen, dort wo der Terminfinder erscheinen soll:

  • Ein leeres Element als Platz, zum Beispiel <div id="terminfinder"></div>
  • Dazu das Skript widget.js Deiner Installation, mit data-type für die Terminart und data-target für den Platz

Lässt Du data-type weg, wählt der Besucher aus allen öffentlichen Terminarten. Lässt Du data-target weg, erscheint der Terminfinder genau dort, wo das Skript steht — dann ist es eine Zeile. Die genauen zwei Zeilen für Deine Installation stehen fertig bei Ihr Profil → Terminfinder.

Es ist kein iframe. Der Terminfinder wächst mit seinem Inhalt, bringt keine zweite Bildlaufleiste mit und übernimmt die Farbe Deiner Seite über die CSS-Variable --latf-accent. Umgekehrt kann von Deiner Seite nichts hineinwirken: Schrift, Grösse und Abstände sind alle ausdrücklich gesetzt, weil der Terminfinder nicht wissen kann, wo er landet.

Preise

Eine Terminart ist entweder kostenlos oder sie zeigt auf einen Bexio-Artikel. Einen eigenen Preis trägt sie nicht — das wäre eine zweite Stelle für dieselbe Zahl, und am Tag, an dem jemand den Artikel ändert, würde der Terminfinder weiter den alten Preis versprechen.

Kostenlos ist dabei ausdrücklich anzugeben und wird nicht daraus geschlossen, dass kein Artikel gesetzt ist. «Kein Artikel eingetragen» und «kostenlos» sind verschiedene Aussagen: das eine ist eine Lücke in der Einrichtung, das andere eine Entscheidung.

Trägt der Artikel einen Steuersatz, wird der Bruttopreis gezeigt und als solcher bezeichnet. Trägt er keinen, wird der Preis so gezeigt, wie er am Artikel steht — ohne Behauptung darüber, ob Steuer enthalten ist. Alles andere wäre geraten, und bei Preisen rät man nicht.

Was eine Buchung auslöst

Der Reihe nach, und jeder Schritt für sich abgesichert:

  • Der Eintrag in der Datenbank. Zuerst, weil hier die Sperre gegen Doppelbuchungen sitzt: klicken zwei Personen dieselbe Zeit im selben Augenblick, bekommt eine den Termin und die andere eine Meldung.
  • Der Kalendereintrag, im Kalender, den die Mitarbeiterin gewählt hat. Erst nach dem Eintrag, denn ein Kalendereintrag ohne Datensatz wäre ein Termin, den niemand absagen kann.
  • Der kMeet-Raum, wenn die Terminart ein Videotermin ist — unter dem Infomaniak-Konto dieser Person, denn dort findet der Termin statt.
  • Ein Ticket, damit die Buchung im gewohnten Ablauf auftaucht und nicht nur in einem Kalender, in den niemand schaut.
  • Die Bestätigungsmail, mit Link, Preis und einer Absageadresse, die ohne Konto funktioniert.

Die letzten drei Schritte nehmen den Termin nie mit sich. Eine Buchung, die scheitert, weil Infomaniak gerade nicht erreichbar ist, wäre die schlechtere Seite des Fehlers. Klappt der Raum nicht, sagt die Bestätigung das ausdrücklich — sonst wartet jemand zur vereinbarten Zeit auf eine Adresse, die nie kam.

Gut zu wissen

Das Kalender-Modul wird gebraucht

Verfügbarkeit, Zielkalender und die kMeet-Anbindung kommen alle von dort. Ohne das Kalender-Modul kann der Terminfinder nicht arbeiten.

HR, Bexio und das Kundenportal sind freiwillig

Ohne das HR-Modul gibt es keine Feiertage, Ferien und Abwesenheiten — dann blockieren sie eben nichts, und sonst ändert sich nichts. Ohne Bexio gibt es keine kostenpflichtigen Terminarten. Mit dem Kundenportal-Modul werden dieselben Terminarten auch angemeldeten Kunden angeboten, aus derselben Verfügbarkeitsrechnung und mit bereits bekannter Identität.

Eine Absage räumt in der richtigen Reihenfolge auf

Beim Absagen wird zuerst der Infomaniak-Eintrag entfernt und dann der Termin gelöscht. Umgekehrt wäre die Kennung des Eintrags weg, bevor ihn etwas aufräumen könnte — und er würde für immer im Kalender dieser Person stehen bleiben.

Kommst Du damit nicht weiter? Support

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Alles, was Du vor dem Kauf über unsere Module, Lizenzen, Updates und den Support wissen solltest.

Warum wird bei meinem gekauften FreeScout-Modul ein Ablaufdatum angezeigt?

Mit Deinem Kauf erhältst Du das Modul sowie zwölf Monate Support, Sicherheitsupdates und neue Funktionen. Das angezeigte Ablaufdatum bezieht sich auf diese enthaltenen Leistungen – nicht auf die grundsätzliche Nutzung des Moduls.

Was passiert, wenn meine Lizenz abläuft?

Dein bereits installiertes Modul läuft weiter. Nach Ablauf der Lizenz erhältst Du jedoch keine neuen Sicherheits- und Funktionsupdates mehr und kannst den enthaltenen Support nicht mehr nutzen.

Du entscheidest selbst, ob Du die Lizenz verlängern oder das Modul ohne weitere Updates auf eigene Verantwortung weiterverwenden möchtest.

Andere Anbieter versprechen lebenslange Updates. Warum ihr nicht?

Technologien, Sicherheitsanforderungen und Abhängigkeiten verändern sich laufend. Was heute zuverlässig funktioniert, kann morgen veraltet sein oder nicht mehr unterstützt werden. Gute Software benötigt deshalb kontinuierliche Pflege, Tests und Weiterentwicklung.

Statt Dich an ein dauerhaftes Abonnement zu binden, lassen wir Dir die Wahl: Du kannst Deine Lizenz verlängern oder das installierte Modul ohne weitere Updates auf eigene Verantwortung weiterverwenden.

Brauche ich euer LaStore-Modul?

Nein, aber das LaStore-Modul verbindet Deine FreeScout-Installation mit Deinen gekauften Modulen und bietet Dir mehrere Vorteile:

  • Installation mit einem Klick
  • automatische Erkennung verfügbarer Updates
  • einfache Aktualisierung direkt in FreeScout
  • Prüfung der Paketsignatur
  • Schutz vor unbemerkt veränderten oder manipulierten Modulpaketen

Unsere Module nutzen nicht den normalen Updateprozess, da er nicht sicher ist. Das LaStore-Modul prüft jedes unserer Module vor dem Update. Einem Angreifer ist es so nicht möglich, gefälschte und gefährliche Updates auszuliefern. Ohne dieses Modul liegt die Prüfung bei Dir und es ist ein manueller Prozess.

ohne LaStoremit LaStore, Autopilot ausmit LaStore, Autopilot ein
erfährt von neuen Fassungenneinja, täglichja, täglich
installiertvon Hand aus dem Portalauf Knopfdrucküber Nacht, ohne Zutun
geprüftvon Dir per shasum -a 256jaja
Bekomme ich wirklich den vollständigen Quellcode?

Ja. Unsere Module werden unter der AGPL-3.0-Lizenz bereitgestellt. Das ausgelieferte Modul enthält den vollständigen Quellcode, den Du einsehen und im Rahmen der Lizenzbedingungen anpassen kannst.

Auf wie vielen FreeScout-Installationen darf ich das Modul verwenden?

Eine Lizenz gilt für eine aktive FreeScout-Installation. Zusätzlich sind zwei kostenlose Serverumzüge enthalten.

Wird ein alter Server nicht mehr verwendet, gibt das System die zugehörige Aktivierung nach 90 Tagen automatisch frei. So wird eine nicht mehr erreichbare oder bereits gelöschte Installation nicht dauerhaft auf Deine Lizenz angerechnet.

Kann ich ein gekauftes Modul zurückgeben?

Du hast ein 14-tägiges Rückgaberecht. Dieses erlischt, sobald Du das Modul aktivierst – nicht bereits mit der Zustellung des Lizenzschlüssels.

Aktiviere das Modul deshalb erst, wenn Du Dich endgültig für die Nutzung entschieden hast. Für Verbraucher im EWR gelten ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten.

Wer stellt mir die Rechnung aus?

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Paddle. Paddle tritt als Merchant of Record und damit als Verkäuferin auf. Deshalb erscheint Paddle als Rechnungsaussteller und möglicherweise auch als Zahlungsempfänger auf Deiner Kreditkarten- oder Kontoabrechnung.

Benötigt ein Modul weitere FreeScout-Module?

Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Einige Module funktionieren vollständig eigenständig und bieten zusätzliche Funktionen, wenn weitere Module vorhanden sind. Andere besitzen feste Abhängigkeiten.

Der Terminfinder benötigt beispielsweise zwingend das Calendar-Modul, da die verfügbaren Termine anhand der dort geführten Kalender berechnet werden.

Erforderliche und optionale Abhängigkeiten findest Du jeweils in der Produktbeschreibung.

Was kann ich tun, wenn etwas nicht funktioniert?

Wir prüfen unsere Module sorgfältig. Trotzdem kann es vorkommen, dass eine Funktion in einer bestimmten Umgebung nicht wie erwartet arbeitet.

Zu jedem Modul erhältst Du eine ausführliche Anleitung. Falls Du damit nicht weiterkommst, kannst Du ein Support-Ticket erstellen. Beschreibe darin kurz das Problem und die bereits durchgeführten Schritte – wir helfen Dir gerne weiter.

Weltweit sicher bezahlenDeine Zahlung wird sicher über Paddle abgewickelt. Du kannst weltweit und bequem in Deiner eigenen Währung bezahlen – inklusive ordnungsgemässer Rechnungsstellung.
Offen, prüfbar und anpassbarDank AGPL-3.0 erhältst Du den vollständigen Quellcode. Du kannst die Software prüfen, selbst anpassen und unabhängig weiterbetreiben.
Zwei Serverumzüge inklusiveDeine FreeScout-Installation zieht um? Du kannst Deine Lizenz bis zu zweimal kostenlos auf einen neuen Server übertragen und das Modul dort weiterverwenden.
Installieren und automatisch aktuell bleibenMit unserem LaStore-Modul für FreeScout installierst Du gekaufte Module bequem mit einem Klick. Verfügbare Updates werden automatisch geprüft und installiert.

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Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube aufgebaut.

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