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Dashboard-Modul · Benutzeranleitung

Deine eigene Startseite in FreeScout

Das Dashboard-Modul gibt Dir eine Startseite in FreeScout, die Du selbst zusammenstellst: ein Brett aus Kacheln, die Du hinzufügst, verschiebst, in der Grösse änderst und wieder entfernst — so wie Du Kacheln auf dem Telefon anordnest.

Jede Person hat ihr eigenes Brett. Was Du Dir hinlegst, sieht niemand sonst, und was Deine Kollegin sich hinlegt, geht Dich nichts an.

Ein Brett mit Kacheln in verschiedenen Grössen
Ein Brett mit Kacheln in verschiedenen Grössen
Je Person jede ordnet ihr Brett selbst
Drei Grössen klein, mittel oder gross
Eigene Kacheln HTML, CSS und JavaScript
Nur lesend eigene Abfragen können nichts ändern

Das Brett einrichten

Kachel hinzufügen öffnet die Auswahl dessen, was für Dich verfügbar ist. Danach:

VerschiebenAm Griff ziehen — alles andere ordnet sich von selbst darum herum neu.
Grösse ändernDas Symbol auf der Karte schaltet zwischen klein, mittel und gross.
EntfernenDas × auf der Karte. Die Kachel bleibt in der Auswahl, Du kannst sie jederzeit zurückholen.
EinstellenManche Kacheln haben eigene Einstellungen, etwa das Wetter — dann trägt die Karte ein Zahnrad.

Dein Aufbau wird von selbst gespeichert und ist beim nächsten Öffnen genau so, wie Du ihn verlassen hast.

Welche Kacheln es gibt

Eine Auswahl dessen, was mitkommt:

  • Nächste Termine — was als Nächstes ansteht, aus dem Kalender-Modul
  • Zeiterfassung und Wochenbericht — die erfassten Stunden von heute und dieser Woche
  • Meine offenen Gespräche — Deine offenen Tickets, ohne im Postfach zu suchen
  • Projekte und Aufgaben — was Dir gerade zugewiesen ist
  • Notizen — Deine letzten Notizzettel
  • Wetter — aktuelle Lage und Vorhersage für einen Ort Deiner Wahl
  • Schnellzugriff — mit einem Klick ein neues Ticket, eine Zeitbuchung oder eine Aufgabe

Dazu weitere für Teamleitung und Verwaltung: offene Rechnungen, wer heute in den Ferien ist, was auf Bewilligung wartet.

Kacheln, die ein Modul brauchen, das bei Dir nicht installiert ist, werden gar nicht angeboten. Es gibt keine leere Karte und keine Fehlermeldung — sie stehen einfach nicht in der Auswahl.

Eigene Kacheln bauen

Zeigt keine der mitgelieferten Kacheln, was Du brauchst, lässt sich eine eigene bauen: unter Verwalten → Einstellungen → Dashboard. Die Seite öffnet als Liste des Vorhandenen, Neue Kachel öffnet ein Formular, und ein Klick auf einen Titel öffnet dieselbe Kachel darin zum Bearbeiten.

Titel, kurze Beschreibung, ein Symbol — und der Inhalt. Der Inhalt ist schlicht HTML, CSS und JavaScript: eine Tabelle, ein Diagramm, eine eingebettete Statusseite, ein Rückwärtszähler, was in eine Karte passt.

Vorschau anzeigen zeichnet es sofort, in einem Kasten in der Grösse einer echten mittleren Karte — noch bevor Du etwas speicherst.

Weil eine eigene Kachel beliebiger Code ist, dürfen nur Administratorinnen sie anlegen oder ändern.

Echte Zahlen in eine Kachel holen

Eine Kachel kann Deine wirklichen Daten zeigen. Wähle im Feld Daten eine der fertigen Auswertungen, und sie kommt in Deinem Code als window.WIDGET_DATA an — eine Liste von Zeilen mit je einer Bezeichnung und einem Wert.

BereichWas zur Wahl steht
AktivitätenUmsatz nach Kategorie, Monat, Kunde oder Leistung; unverrechneter Betrag je Kunde; Stunden nach Projekt, Kategorie oder Person
Helpdeskoffene Gespräche nach Postfach oder Zuständigkeit; Gespräche nach Zustand; neue Gespräche je Tag

Passt keine davon, schreibst Du stattdessen eine eigene Abfrage. Nenne Deine Spalten label und value, dann funktioniert derselbe Kachel-Code in beiden Fällen.

Eigene Abfragen sind nur lesend: eine einzige SELECT-Anweisung, höchstens 500 Zeilen, fünf Sekunden — und sie laufen in einer Transaktion, die immer zurückgerollt wird. Eine Kachel kann also nichts verändern. Ist die Abfrage falsch, erscheint der Fehler in der Kachel und in der Vorschau, nicht als kaputte Seite.

Eines solltest Du dabei bewusst entscheiden: eine Abfrage ist nicht darauf begrenzt, was die betrachtende Person normalerweise sehen dürfte. Wer das Ergebnis sieht, entscheidet die Verfügbarkeit — dafür sind Teams da.

Wer welche Kachel bekommt

Beim Speichern legst Du fest, wen die Kachel erreicht: Nur ich, Ausgewählte Teams oder Alle. Wen sie erreicht, findet sie in seiner eigenen Auswahl — er entscheidet weiter selbst, ob er sie sich hinlegt.

So erreichen die Finanzzahlen die Finanzleute und der Serverzustand den Helpdesk, ohne dass eine Gruppe die Karten der anderen sehen muss. Verlässt jemand ein Team, oder zielt die Kachel woanders hin, verschwindet sie auch von dem Brett, auf dem sie schon lag.

Die Teams selbst pflegt das HR-Modul, unter Verwalten → Einstellungen → Teams — wer zu welchem Team gehört, ist Personaldaten und gehört deshalb dorthin. Ohne das HR-Modul wird Ausgewählte Teams schlicht nicht angeboten; alles andere arbeitet unverändert.

Was eigener Code darf und was nicht

Jede eigene Kachel läuft in einem eigenen, abgeschotteten Rahmen. Das ist Absicht: eine Kachel, die an Alle geht, läuft in den Browsern Deiner Kolleginnen und darf dort nicht in deren Namen handeln.

In der Praxis heisst das:

  • HTML, CSS und JavaScript arbeiten wie in einer eigenständigen Datei, <script> eingeschlossen. Bilder, Schriften und Skripte von aussen lassen sich laden.
  • Der Rahmen kann Deine Anmeldung und die Seite um sich herum nicht lesen und FreeScout selbst nicht abfragen. Daten kommen ausschliesslich über das Feld Daten, das der Server vor dem Laden füllt.
  • document.cookie, localStorage, parent.document und top.location kommen nicht bloss leer zurück, sondern werfen einen Fehler. Fasse solche Zugriffe deshalb in try/catch.
  • Für alles ausserhalb von FreeScout holst Du es wie gewohnt von Deinem eigenen Dienst, etwa mit fetch.

Gut zu wissen

Das Dashboard braucht nichts

Es arbeitet allein. Einzelne Kacheln erwachen von selbst, sobald das passende Modul dazukommt — Kalender, Aktivitäten, HR, Notizen oder Bexio — aber für das Dashboard selbst ist keines davon nötig.

Bretter sind persönlich, Kacheln nicht

Dein Aufbau gehört Dir. Eine eigene Kachel, die Du an Alle gibst, ist dagegen für alle da — und wenn sie Zahlen zeigt, sehen alle diese Zahlen. Die Verfügbarkeit ist deshalb der Punkt, an dem man kurz nachdenkt, nicht der Code.

Kommst Du damit nicht weiter? Support

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Alles, was Du vor dem Kauf über unsere Module, Lizenzen, Updates und den Support wissen solltest.

Warum wird bei meinem gekauften FreeScout-Modul ein Ablaufdatum angezeigt?

Mit Deinem Kauf erhältst Du das Modul sowie zwölf Monate Support, Sicherheitsupdates und neue Funktionen. Das angezeigte Ablaufdatum bezieht sich auf diese enthaltenen Leistungen – nicht auf die grundsätzliche Nutzung des Moduls.

Was passiert, wenn meine Lizenz abläuft?

Dein bereits installiertes Modul läuft weiter. Nach Ablauf der Lizenz erhältst Du jedoch keine neuen Sicherheits- und Funktionsupdates mehr und kannst den enthaltenen Support nicht mehr nutzen.

Du entscheidest selbst, ob Du die Lizenz verlängern oder das Modul ohne weitere Updates auf eigene Verantwortung weiterverwenden möchtest.

Andere Anbieter versprechen lebenslange Updates. Warum ihr nicht?

Technologien, Sicherheitsanforderungen und Abhängigkeiten verändern sich laufend. Was heute zuverlässig funktioniert, kann morgen veraltet sein oder nicht mehr unterstützt werden. Gute Software benötigt deshalb kontinuierliche Pflege, Tests und Weiterentwicklung.

Statt Dich an ein dauerhaftes Abonnement zu binden, lassen wir Dir die Wahl: Du kannst Deine Lizenz verlängern oder das installierte Modul ohne weitere Updates auf eigene Verantwortung weiterverwenden.

Brauche ich euer LaStore-Modul?

Nein, aber das LaStore-Modul verbindet Deine FreeScout-Installation mit Deinen gekauften Modulen und bietet Dir mehrere Vorteile:

  • Installation mit einem Klick
  • automatische Erkennung verfügbarer Updates
  • einfache Aktualisierung direkt in FreeScout
  • Prüfung der Paketsignatur
  • Schutz vor unbemerkt veränderten oder manipulierten Modulpaketen

Unsere Module nutzen nicht den normalen Updateprozess, da er nicht sicher ist. Das LaStore-Modul prüft jedes unserer Module vor dem Update. Einem Angreifer ist es so nicht möglich, gefälschte und gefährliche Updates auszuliefern. Ohne dieses Modul liegt die Prüfung bei Dir und es ist ein manueller Prozess.

ohne LaStoremit LaStore, Autopilot ausmit LaStore, Autopilot ein
erfährt von neuen Fassungenneinja, täglichja, täglich
installiertvon Hand aus dem Portalauf Knopfdrucküber Nacht, ohne Zutun
geprüftvon Dir per shasum -a 256jaja
Bekomme ich wirklich den vollständigen Quellcode?

Ja. Unsere Module werden unter der AGPL-3.0-Lizenz bereitgestellt. Das ausgelieferte Modul enthält den vollständigen Quellcode, den Du einsehen und im Rahmen der Lizenzbedingungen anpassen kannst.

Auf wie vielen FreeScout-Installationen darf ich das Modul verwenden?

Eine Lizenz gilt für eine aktive FreeScout-Installation. Zusätzlich sind zwei kostenlose Serverumzüge enthalten.

Wird ein alter Server nicht mehr verwendet, gibt das System die zugehörige Aktivierung nach 90 Tagen automatisch frei. So wird eine nicht mehr erreichbare oder bereits gelöschte Installation nicht dauerhaft auf Deine Lizenz angerechnet.

Kann ich ein gekauftes Modul zurückgeben?

Du hast ein 14-tägiges Rückgaberecht. Dieses erlischt, sobald Du das Modul aktivierst – nicht bereits mit der Zustellung des Lizenzschlüssels.

Aktiviere das Modul deshalb erst, wenn Du Dich endgültig für die Nutzung entschieden hast. Für Verbraucher im EWR gelten ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten.

Wer stellt mir die Rechnung aus?

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Paddle. Paddle tritt als Merchant of Record und damit als Verkäuferin auf. Deshalb erscheint Paddle als Rechnungsaussteller und möglicherweise auch als Zahlungsempfänger auf Deiner Kreditkarten- oder Kontoabrechnung.

Benötigt ein Modul weitere FreeScout-Module?

Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Einige Module funktionieren vollständig eigenständig und bieten zusätzliche Funktionen, wenn weitere Module vorhanden sind. Andere besitzen feste Abhängigkeiten.

Der Terminfinder benötigt beispielsweise zwingend das Calendar-Modul, da die verfügbaren Termine anhand der dort geführten Kalender berechnet werden.

Erforderliche und optionale Abhängigkeiten findest Du jeweils in der Produktbeschreibung.

Was kann ich tun, wenn etwas nicht funktioniert?

Wir prüfen unsere Module sorgfältig. Trotzdem kann es vorkommen, dass eine Funktion in einer bestimmten Umgebung nicht wie erwartet arbeitet.

Zu jedem Modul erhältst Du eine ausführliche Anleitung. Falls Du damit nicht weiterkommst, kannst Du ein Support-Ticket erstellen. Beschreibe darin kurz das Problem und die bereits durchgeführten Schritte – wir helfen Dir gerne weiter.

Weltweit sicher bezahlenDeine Zahlung wird sicher über Paddle abgewickelt. Du kannst weltweit und bequem in Deiner eigenen Währung bezahlen – inklusive ordnungsgemässer Rechnungsstellung.
Offen, prüfbar und anpassbarDank AGPL-3.0 erhältst Du den vollständigen Quellcode. Du kannst die Software prüfen, selbst anpassen und unabhängig weiterbetreiben.
Zwei Serverumzüge inklusiveDeine FreeScout-Installation zieht um? Du kannst Deine Lizenz bis zu zweimal kostenlos auf einen neuen Server übertragen und das Modul dort weiterverwenden.
Installieren und automatisch aktuell bleibenMit unserem LaStore-Modul für FreeScout installierst Du gekaufte Module bequem mit einem Klick. Verfügbare Updates werden automatisch geprüft und installiert.

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Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube aufgebaut.

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